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Margreid an der Weinstraße

Margreid an der Weinstraße gilt als eines der schönsten Weindörfer Südtirols überhaupt.
Obwohl erst 1182 erstmals urkundlich erwähnt, deuten Münz- und Siedlungsfunde aus der Römerzeit auf eine weit frühere Besiedlung. Der historische Ortskern ist in seiner baulichen Struktur unverfälscht erhalten, unzählige Adelshäuser reihen sich aneinander Baulich mischen sich deutsche Gotik mit südländischer Renaissance und heiterem Barock. Steingerahmte Portale, gekuppelte Rundbogenfenster, Freitreppen, zierliche Loggias und viele kunstvoll gestaltete Fenstergitter verleihen dem Ort seinen besonderen Charakter.
Das Gemeindegebiet umfasst etwa 14 km², wovon 131 ha auf Weingärten und 191 ha auf Apfelwiesen entfallen. Etwa 30 % der 1150 Einwohner leben hauptsächlich vom Obst- und Weinbau. So hat in Margreid neben 3 Weinkellereien auch die Obstgenossenschaft Kurmark-Unifrut (www.kurmark-unifrut.it) ihren Hauptsitz, die von den Bauern aus Margreid, Kurtatsch, Kurtinig und deren Nachbarorten mit Qualitätsobst beliefert wird. Sie haben einmal wöchentlich (außer im Juli) die Gelegenheit, die Produktionsabläufe selbst mitzuerleben.
Wenn Sie noch mehr über Margreid erfahren möchten, führt Sie Herr Stephan Mair gerne auf www.margreid.bz durch sein Heimatdorf.
Dorfplan in pdf-Version
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Die Fraktion: Unterfennberg
Die einzige Fraktion des Dorfes Margreid liegt auf ca. 1030 auf der gleichnamigen Hochebene und zählt an die 60 Einwohner, die hauptsächlich von der Viehwirtschaft leben.
Ursprünglich war Unterfennberg eigentlich ein „Sommerfrischort“ für die Margreider, Kurtatscher und Kurtiniger Bevölkerung, die sich von Ende Juni bis Anfang September aus der damals noch sumpfig-schwülen und mückenverseuchten Etschebene in luftigere Höhen begaben. Sogar die Chorherren des Augustinerstiftes St. Michael an der Etsch hatten dort ihre Sommerresidenz.
Am Fennberg findet sich in etwa dieselbe Flora und Fauna wie am nördlichen Gardasee und der warme Luftstrom, der vom See nordwärts zieht, ermöglicht sogar den Weinanbau in dieser Höhe. Die Schlosskellerei Castel Turmhof-Tiefenbrunner erzeugt in ihrem Weingut Hofstatt, Europas höchstgelegenem Müller-Thurgau-Weingut, den „Feldmarschall von Fenner“. Über 35 Orchideenarten, der Flusskrebs und weitere teilweise bedrohte Tier- und Pflanzenarten finden im 10 ha großen Biotop rund um den Fenner See geschützten Lebensraum.
Rund um den Kirchhof des idyllische romanische St. Leonhardskirchleins windet sich eine eiserne Kette, die sich der Legende nach alle sieben Jahre um ein Glied verlängert. Sobald die Kette dreimal das Kirchenareal umspannt, solle die Welt untergehen.
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